Lernen in Japan

Im Februar waren Anne Reichmann, die Vorstandsvorsitzende der Nikolauspflege, Sabrina Betz, die stellvertretende Schulleiterin des Betty-Hirsch-Schulzentrums und Frederike Isenberg, die Leiterin des Sonderpädagogischen Dienstes an die Universität von Tsukuba und weiteren Blindenschulen in Japan eingeladen, um über inklusive Bildungsangebote in Deutschland zu berichten und die Konzepte der Nikolauspflege vorzustellen. Dort trafen sie sich mit Kolleginnen und Kollegen aus Großbritannien und den USA sowie den Gastgebern aus Japan zu einem internationalen Austausch.

Ziel des Netzwerktreffens war ein länderübergreifender Austausch zur Gestaltung von Schule und Berufseinstieg für blinde und sehbehinderte Menschen. Die Vertreterinnen der Nikolauspflege konnten die Konzepte zum Sonderpädagogischen Dienst sowie zum Betty-Hirsch-Schulzentrum vorvorstellen sowie über das Thema Personalentwicklung sprechen. Gleichzeitig erhielten sie einen tiefen Einblick in die Arbeit der nationalen Schule für Blinde, einer Schule in Yokohama mit dem Schwerpunkt Taubblindheit sowie die älteste Blindenschule Japans in Kyoto. Auch haben sie berufliche Angebote für blinde Menschen in Japan kennen gelernt.

Der Empfang war sehr herzlich und das gegenseitige Interesse sehr groß, es wurden intensive Diskussionen geführt und es entstand ein wertvoller Austausch, von dem alle profitieren konnten.

„Wir sind sehr dankbar für die wunderbare Gastfreundschaft und das große Interesse an unserer Arbeit“, sagt Anne Reichmann. „Es ist wertvoll voneinander zu lernen und Erkentnisse aus der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik auch international zu teilen.“

Ein besonderer Dank geht an Prof. Hisae Miyauchi, die das umfassende Programm organisiert hat und perfekt alle Übersetzungen aus dem Japanischen ins Englische und umgekehrt übernehmen konnte.

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