Nikolauspflege - Neueste Nachrichten https://www.nikolauspflege.de/ Latest News de Nikolauspflege - Neueste Nachrichten https://www.nikolauspflege.de/fileadmin/tt_news_article.gif https://www.nikolauspflege.de/ Latest News TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Tue, 19 Feb 2019 09:05:41 +0100 Hütten-Skifreizeit 2019 https://www.nikolauspflege.de/ Ein Bericht von Max Hammer, Teilnehmender aus der Beruflichen Bildung der Nikolauspflege Als wir, die Teilnehmenden und Betreuer der Nikolauspflege, am späten Freitagnachmittag des 25. Januar an der Berghütte des kleinen gemütlichen, Naturfreundehaus in einem kleinen Dorf bei Raststatt Namens Weissenbach ankamen, war der erste Tag schon fast vorbei. Alle zusammen halfen das Gepäck auszuladen und es auf die Zimmer zu verteilen, die wir uns vorher rausgesucht hatten. Nachdem alles ausgepackt und die Betten bezogen waren, trafen wir uns im Gruppenraum, um zu besprechen was an diesem Tag und in den nächsten Tagen noch auf dem Programm steht. Dabei aßen wir Kuchen und tranken Kaffee oder Tee. Anschließend ging ich mit zwei anderen Teilnehmenden und einer Betreuerin für die nächsten Tage einkaufen. Als wir schließlich wieder zurück in der Hütte waren, kochten wir Maultaschen mit Kartoffelsalat und deckten gemeinsam den Tisch. Am Abend spielten wir dann im Gemeinschaftsraum Karten.

Der Samstag begann für die Ski-Fahrer um 08:00 Uhr und für die andere Gruppe um 09:00 Uhr. Nach einem Frühstück ging es für die nicht Ski-Fahrer in Richtung Merkurbergbahn in Baden-Baden, wo wir leider mit Enttäuschung feststellen mussten, dass diese wegen Bauarbeiten zu hatte. So gingen wir in Richtung Baden-Baden, um dort ein wenig in der Altstadt zu bummeln. Wir gingen am Mehliskopf Ski fahren. Es schneite leicht und die Sicht war schlecht. Leider waren die Wetteraussichten für den Sonntag auch mäßig, so dass wir keinen weiteren Skitag anhingen. Nach einer Weile bekamen wir Durst und suchten nach einer Möglichkeit um einzukehren. Wir fanden ein schönes Eiscafé, wo jede/r etwas Leckeres zu Essen oder Trinken fand. Den Abend ließen wir bei leckeren Spaghetti mit selbstgemachter Tomatensauce und ganz viel Spaß und guter Laune ausklingen.  

Am Sonntag räumten wir nach einem ausgiebigen Frühstück unsere Zimmer und die restlichen Räume der Hütte wurden aufgeräumt. Gemeinschaftlich bepackten wir die Autos.
Als die Betreuer schließlich das Haus bezahlt hatten, ging es endlich los in Richtung Pforzheimer Tierpark. Wir schauten uns ein paar der Wildtiere an, die es dort zu sehen gab. Außerdem sahen wir uns eine Raubtierfütterung der Luchse an, welche sehr viel Spaß gemacht hat. Die Tiere durften auch mit speziellem Futter, das man sich dort kaufen konnte, gefüttert werden. Nach zwei Stunden mussten wir leider wieder weiterfahren. Wir machten noch einen Zwischenstopp an der „Kraxl-Alm“. Dort aßen wir noch ein letztes Mal in dieser Runde zusammen und redeten über das gemeinsame Wochenende. Gegen 18:00 Uhr kamen wir schließlich wieder an der Nikolauspflege an. Die Hütten- Skifreizeit war sehr schön.

 

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Tue, 19 Feb 2019 09:05:41 +0100
Bewerbungstrainings an der Tilly-Lahnstein-Schule https://www.nikolauspflege.de/ Gut vorbereitet auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz Am „Schicken Tag“  kommen Schülerinnen und Schüler aber auch Lehrerinnen und Lehrer des Berufsvorbereitungsjahres der Nikolauspflege in Hemd, Bluse, Anzug und Blazer zum Unterricht. Der Anlass ist das Thema „Wie kleide ich mich richtig bei einem Bewerbungsgespräch“ und findet im Rahmen des dreiwöchigen Bewerbungstrainings statt.

Diese Fördermaßnahme wird im Berufsvorbereitungsjahr mit viel Aufwand geplant um den Bewerbungsprozess so real wie möglich zu gestalten. So können die Schülerinnen und Schüler später auf die Situation im Arbeitsleben gut vorbereitet werden.

Alles beginnt mit der Stellensuche. Im Teilnehmernetz der Nikolauspflege können sich die Teilnehmer intern ausgeschriebene Ausbildungsstellen aussuchen, die zu ihren Interessen passen. Die Lehrer unterstützen, je nach Kenntnisse und Bedarf der Schüler,  bei dem Verfassen von Motivationsanschreiben, der Zusammenstellung der Lebensläufe und dabei die vollständigen Bewerbungsunterlagen per Hauspost zu versenden.

Auf gelungene Bewerbungen folgen schriftliche Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch, die von den Teilnehmern auch telefonisch bestätigt werden müssen. In diesem ersten Kontakt lernen die Bewerber wie man auch am Telefon gut rüberkommt, worauf man bei der Aussprache achten muss und welche Informationen relevant sind.

In Rollenspielen werden Bewerbungsgespräche geübt, Fragen gestellt und beantwortet. Doch zu einem positiven ersten Eindruck  gehört nicht nur eine inhaltlich gute Vorbereitung. Auch das Auftreten, Körpersprache und Haltung, sowie die Kleidung werden ausgiebig thematisiert. In separaten Gruppen besprechen Jungs und Mädchen, was für sie wichtige Details sind, wie z.B. ob man sich vor einem Vorstellungsgespräch rasieren sollte, ob man sich schminkt und wie viel Parfum ratsam ist.

Tatsächlich kommen alle Bewerber am Ende in ein echtes Vorstellungsgespräch mit zukünftigen Ausbildern bei der Nikolauspflege um ihre erlernten Fähigkeiten zu beweisen.

Wer sich also bei der Projektwoche gut vorbereitet hat und einen guten Eindruck hinterlässt, hat auch nach dem Abschluss des Berufsvorbereitungsjahres gute Chancen einen Ausbildungsplatz zu finden.

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Mon, 17 Dec 2018 08:34:51 +0100
Spendenaktion „Jugend gegen AIDS“ an der Tilly-Lahnstein-Schule https://www.nikolauspflege.de/ Am Mittwoch, den 12.12.2018, fand an der Tilly-Lahnstein-Schule die Spendenaktion „Jugend gegen AIDS“, organisiert von der SMV, statt. Ziel der Aktion war es in erster Linie, Spenden für die Aktion „Jugend gegen AIDS“ zu sammeln, welche im Rahmen... Am Mittwoch, den 12.12.2018, fand an der Tilly-Lahnstein-Schule die Spendenaktion „Jugend gegen AIDS“, organisiert von der SMV, statt. Ziel der Aktion war es in erster Linie, Spenden für die Aktion „Jugend gegen AIDS“ zu sammeln, welche im Rahmen von Veranstaltungen an Schulen zur Aufklärung über AIDS beiträgt. Zum anderen ging es darum, grundsätzlich darauf aufmerksam machen, dass Kondome der beste Schutz gegen sexuell übertragbare Infektionen sind.

Gegen eine Spende wurden rote AIDS-Schleifen als Zeichen der Solidarität mit Menschen, die an AIDS erkrankt sind, verteilt. Außerdem lagen Kondome sowie Postkarten aus, die die Projektinteressierten mitnehmen konnten.

Bei der Aktion wurden fast 100 € an Spenden gesammelt, die der Organisation „Jugend gegen AIDS“ nun zu Gute kommen.

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern sowie den engagierten Helferinnen und Helfern am Stand!

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Stiftung Tilly Lahnstein Schule Wed, 12 Dec 2018 00:00:00 +0100
Die Nikolauspflege auf dem Helfferichmarkt https://www.nikolauspflege.de/ Trotz pfeifenden Sturms und eisigen Regens standen wir gut gelaunt am Helfferichmarkt mit unseren wunderbaren Bürsten und selbstgefertigten Waren aus der Nikolauspflege. Absoluter Renner waren unsere gebleichten Geschirrhandtücher mit... Trotz pfeifenden Sturms und eisigen Regens standen wir gut gelaunt am Helfferichmarkt mit unseren wunderbaren Bürsten und selbstgefertigten Waren aus der Nikolauspflege. Absoluter Renner waren unsere gebleichten Geschirrhandtücher mit Fernsehturmmotiv, Smartphonekabeltäschchen und natürlich der Jahreszeit entsprechend: warme, wollige Strickwaren. Der Nachbarschaft schon gut bekannt, hatten wir in diesem Jahr erstmals unser Glücksrad dabei, welches sich begeisterter Nutzung erfreute.

Eingepackt und aufgeräumt freuen wir uns nun mit vielen neuen Ideen auf den Helfferichmarkt 2019.

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Stiftung Sat, 08 Dec 2018 12:41:00 +0100
Morgen Kinder wird’s was geben… https://www.nikolauspflege.de/ Was schenke ich meinem Kind? Das fragen sich viele Eltern in der Vorweihnachtszeit. Für die Eltern blinder und sehbehinderter Babys und Kleinkinder ist diese Frage oft noch schwieriger zu beantworten, da das meiste Spielzeug sehr visuell geprägt... Was schenke ich meinem Kind? Das fragen sich viele Eltern in der Vorweihnachtszeit. Für die Eltern blinder und sehbehinderter Babys und Kleinkinder ist diese Frage oft noch schwieriger zu beantworten, da das meiste Spielzeug sehr visuell geprägt ist. Um Spielideen und Anregungen zu geben, luden die Mitarbeiterinnen der Frühförder- und Beratungsstelle der Nikolauspflege ins Kompetenzzentrum für Frühkindliche Bildung an den Dornbuschweg nach Stuttgart ein.

Die Frühförder- und Beratungsstelle der Nikolauspflege unterstützt und begleitet blinde, sehbehinderte und mehrfachbehinderte Kinder und ihre Familien vom Babyalter bis zur Einschulung. Die Sonderschullehrerinnen, die die Familien begleiten, geben viele Anregungen, wie blinde und sehbehinderte Kinder Sinneserfahrungen sammeln, spielen und lernen können.

Bei einem Adventsfrühstück konnten sich 20 Eltern, die aus dem gesamten Beratungsgebiet angereist waren, sowie Mitarbeiterinnen ausführlich über mögliche Geschenkideen austauschen. „Im Frühförderalltag zeigt sich immer wieder, dass die Eltern sehr interessante Tipps und Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Spiel- und Fördermaterialien bei ihrem Kind gesammelt haben“, sagt Sonderschullehrerin Eva Eipel, die das Treffen initiiert hat. „Mein Wunsch war es, dass die Eltern, die wir in der Frühförderung begleiten, Gelegenheit erhalten, sich untereinander auszutauschen und kennen zu lernen.“

Damit alle Eltern von den Anregungen profitieren können, wurden die selbst hergestellten oder gekauften Dinge mitgebracht und auch die Kolleginnen der Nikolauspflege präsentierten ihre Ideen. So entstand ein bunter Basar an Anregungen, der ausführlich diskutiert wurde. Weihnachten kann kommen!

Die Eltern schauten sich auch noch die Räumlichkeiten von NIKOlino an und lernten so den inklusiven Kindergarten der Nikolauspflege kennen. Tenor des Vormittags: der Austausch war für alle wertvoll und bereichernd – Fortsetzung folgt.

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Haus am Dornbuschweg Stiftung Fri, 07 Dec 2018 09:05:00 +0100
Vielfalt leben! https://www.nikolauspflege.de/ Im Café Charisma am Kräherwald duftete es nach alkoholfreiem Punsch, alle saßen dicht gedrängt. Rund 50 Jugendliche und Mitarbeitende des Geschäftsbereichs Berufliche Bildung waren am 6. Dezember zum Bunten Abend gekommen – den sie selbst gestaltet... Im Café Charisma am Kräherwald duftete es nach alkoholfreiem Punsch, alle saßen dicht gedrängt. Rund 50 Jugendliche und Mitarbeitende des Geschäftsbereichs Berufliche Bildung waren am 6. Dezember zum Bunten Abend gekommen – den sie selbst gestaltet hatten. Eine Wochen lang hatten sie sich mit dem Thema „Vielfalt leben“ beschäftigt. Für Mitinitiator Björn Hoffmann, stellvertretender Leiter des Bereichs Leben und Wohnen, bedeutet das Motto: „Wenn wir gemeinsam es schaffen, das Zusammenleben so zu gestalten, dass niemand ausgegrenzt wird.“

Wie bereichernd das Miteinander von blinden, sehbehinderten und sehenden Schülerinnen und Schülern ist, zeigten die Jugendlichen an verschiedenen Mitmach-Stationen. Was für viele Alltag ist, war für andere eine knifflige Herausforderung. Wie etwa mit einer angelegten Augenbinde Wasser in ein Glas gießen ohne etwas zu verschütten, mit dem Langstock den Flur entlang gehen oder Kärtchen mit Brailleschrift ertasten.

Ein 18-jähriger blinder Schüler stellte in einem rhetorisch brillanten Vortrag die fünf Weltreligionen vor. Die spirituelle Reise führte von der Thora über den Propheten Mohammed bis zu den zwölf Aposteln, zum erleuchteten Buddha und zur Wiedergeburt im Hinduismus. „Unsere Gesellschaft ist geprägt von Religion“ sagte der Schüler. Jeder solle glücklich werden mit seiner Religion, ohne jedoch andere Menschen einschränken zu wollen.

Unterschiedliche Kulturen hatte die Gruppe aus den Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) untersucht. Wie begrüßt man sich in China, Griechenland, Frankreich oder Finnland? Wo essen die Menschen am liebsten Tacos, Madazi oder Feijoada? Die Ergebnisse hatten sie auf bunten Plakaten zusammengefasst. Dass Vielfalt köstlich schmeckt – davon überzeugten sich später alle beim Plündern des selbst mit vorbereiteten Buffets.

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Thu, 06 Dec 2018 14:02:00 +0100
Zischendes, klackendes Gefährt https://www.nikolauspflege.de/ So ein Linienbus ist echt groß. Ein kleiner Junge mit knallgelber Warnweste fährt mit seinem Langstock hoch und höher. Immer noch kein Ende. Eine Erzieherin muss den Jungen nach oben lupfen – erst dann kann er das Dach des Busses ertasten. Die... So ein Linienbus ist echt groß. Ein kleiner Junge mit knallgelber Warnweste fährt mit seinem Langstock hoch und höher. Immer noch kein Ende. Eine Erzieherin muss den Jungen nach oben lupfen – erst dann kann er das Dach des Busses ertasten. Die anderen Nikolinos, die ebenfalls den inklusiven Kindergarten der Nikolauspflege besuchen, freuen sich währenddessen über die zischenden Türen, die auf- und zuschnappen und die Fahrscheine, die mit einem feinen Klacken ausgespuckt werden. Busfahrer Manuel Paule lässt sie sogar auf seinen Platz sitzen und das Lenkrad halten. Das ist alles völlig stressfrei, denn der Bus steht. Und das schon seit mehreren Stunden. Manuel Paule bildet normalerweise als Lehrer der SSB-Fahrschule neue Personenbeförderer aus. Am 4. Dezember hat er einen Linienbus bei der Nikolauspflege am Kräherwald abgestellt und übt mit blinden, seh- und gehbehinderten jungen Menschen, wie sie am besten ein- und aussteigen und sich im Fahrzeug zurechtfinden.

Die Idee zum Erlebnisunterricht hatte Ursula Sperrer-Kniep vom Fachdienst Orientierung und Mobilität. „Ein blindes Kind kann nicht beobachten, was vor sich geht“, sagt sie. Deshalb stehe heute das Erkunden eines Busses mit viel Zeit und Ruhe im Vordergrund. Denn auch für erwachsene blinde Menschen sei es schwierig, sich im Bus zu orientieren, sagt sie. Hindernisse wie Haltestangen oder Passagiere mit Gepäck versperren den Weg. Und falls Haltestellen nicht ausgerufen werden, müssen sich Fahrgäste, die sehr schlecht oder gar nicht sehen können, die Fahrbewegungen merken, um den richtigen Ort zum Aussteigen zu finden. Die Sprachansagen in Stuttgart seien glücklicherweise vorbildlich. „Das ist aber nicht in allen Städten so“, sagt Ursula Sperrer-Kniep.

Einsteigen – ganz ohne Stress

Konkrete Fragen haben die angehenden Fachpraktiker für Bürokommunikation, die mit ihrer Lehrerin Regina Kleinhenz vor der zweiten Bustür stehen. „In Ludwigsburg kann man eine Rampe per Knopfdruck ausfahren. Ist das in Stuttgart auch geplant?“, möchte eine junge Frau wissen. Manuel Paule verneint. Denn manuelle Rampen seien weniger anfällig für Störungen als die elektrisch betriebenen. Er empfiehlt Menschen mit Rollstühlen oder Rollatoren, immer vorne beim Busfahrer Bescheid zu geben und an der zweiten Einsteigetür den untersten Knopf zu drücken. „Die Tür geht dann nicht mehr von alleine zu“, so Paule. Falls der Busfahrer zu beschäftigt sei, sollten die Fahrgäste helfen, von außen die Rampe herunterzuklappen. Eine Auszubildende überlegt, ob die Rampe einen E-Rolli aushält. „Ja, mit 350 Kilo ist sie belastbar“, sagt Manuel Paul. Somit auch für große, schwere Rollstühle geeignet.

Manuel Paule hat noch ein paar Tipps für die Gruppe von der Nikolauspflege. Blinde Fahrgäste sollten am besten vorne einsteigen und dem Busfahrer sagen, wo sie aussteigen möchten, so Paule. Wenn Falschparker an der Haltestelle stehen oder es andere Barrieren gibt, können er und seine Kolleginnen und Kollegen besser reagieren. Sein Fazit: „Für uns ist es immer gut, wenn man miteinander schwätzt.“

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Thu, 06 Dec 2018 13:03:33 +0100