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Virtual Reality zum "Anfassen"

17.10.2017

Am Freitag, 13.10. gab es im Kaufhaus Gerber in der Sophienstraße Zukunft pur: die erste VR Expo in Stuttgart. Spontan entschlossen wir - die Klasse des ersten Ausbildungsjahres IT‑Berufe in Begleitung von Herrn Dalakakis und Frau Mauersberger  - uns, diese tolle Gelegenheit zu nutzen und uns über neue Entwicklungen im Bereich Virtual Reality und Virtual Engineering zu informieren.

An der ersten Station konnten unsere Azubis einen neuen Porsche von allen Seiten anschauen und auch fahren lassen. Wie das? Man setzt eine VR-Brille auf und los geht's. Die Brille versetzt die Person in eine virtuelle Welt, in der man bei dem ebenfalls virtuellen Porsche die Türen öffnen, vorwärts und rückwärts fahren oder auch mal einen Blick in den Kofferraum werfen kann. Sollte einem die Farbe nicht gefallen, wählt man auf der in der Brille ein­geblendeten Farbskala die neue Lieblingsfarbe aus und sofort steht das Fahrzeug im neuen Farbton vor dem Betrachter.

An der zweiten Station konnte man auf einer Art Schaukel, ebenfalls mit VR-Brille, durch die Hochhausschluchten einer amerikanischen Großstadt fliegen. Da gab es dann schon einmal das ein oder andere gefährliche Ausweichmanöver, um ohne Kollision den richtigen Weg zu finden.

Wie funktioniert das alles? Die virtuellen Gebäude, Umgebungen oder Gegenstände können mit einem Laptop mit sehr guter Grafikkarte und leistungsfähigem Prozessor erzeugt und berechnet werden. Die Daten der Testperson werden von Sensoren erfasst, an den Rechner gesendet und durch einen Algorithmus berechnet. Über die VR-Brille erhält die Testperson das angepasste virtuelle Bild, das zusätzlich auf einem großen Monitor für die Zuschauer angezeigt wird.

Ungefähr 20 Aussteller aus den Bereichen Automobile, Forschung, Marketing, Design und Maschinenbau, zeigten ihre Virtual Reality Projekte, eines so spannend wie das andere.

Der Höhepunkt für uns war der kleine Roboter Pepper, der im Einkaufszentrum unterwegs war. Wenn man vor ihm stand, sagte er Hallo und wollte mit seinem Gegenüber spielen. Allerdings erst, nachdem man ihm brav eine Antwort zu seiner Kundenumfrage gegeben hatte. Die Spielregeln von Schnick, Schnack, Schnuck erklärte Pepper gut verständlich und dann startete er das Spiel. Die Kommunikation mit Pepper lief hervorragend, außer wenn zu viele Menschen auf einmal mit ihm sprechen wollten. Dann war er etwas verwirrt und wusste nicht mehr so recht, welche der vielen Personen das richtige Gegenüber war. In solch unübersichtlichen Situationen sind wir Menschen noch klar im Vorteil.