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Städtefreizeit in Haarlem

Ein Bericht von Amy Blesch, Max Hammer, Kai Warnke und Alixandra Bauer

Als wir, die Teilnehmenden und Betreuer der Beruflichen Bildung, am späten Freitagnachmittag im kleinen schön eingerichteten, Hotel in Haarlem in den Niederanden ankamen, war der erste Tag schon fast vorbei. Aber wir wollten noch etwas Schönes unternehmen, also beschlossen wir, zusammen noch ans Meer zu fahren. Wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen. Das Wasser war allerdings noch eisekalt, an baden war nicht zu denken. Den Abend ließen wir in einem Griechischen Restaurant ausklingen, inclusive Sirtaki-Tanz mit der sehr netten Chefin des Hauses. Anschließend fielen alle todmüde in die bequemen Betten des Hotels.

Der Samstag begann für alle um 08:00 Uhr mit einem reichhaltigen Frühstück vom Buffet. Danach fuhren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Amsterdam und haben dort gemeinsam eine Grachtenfahrt gemacht. Der holländische Skipper erzählte viele interessante und lustige Geschichten über Amsterdam…allerdings auf Englisch. Das Anne Frank Haus war leider sehr überlaufen, so dass wir auf einen Besuch verzichteten. Überhaupt war Amsterdam unglaublich voll, und dadurch war das Fortbewegen sehr anstrengend. Eine Gruppe besuchte anschließend den Blumenmarkt, während die andere Gruppe sich gemütlich in einen Cafe ausruhte. Danach gingen wir nach Haarlem zurück und wollten dort noch etwas shoppen, was sich aber als schwierig herausstellte, weil die Geschäfte in Holland schon sehr früh schließen. Allerdings fand in Haarlem mitten in der Stadt ein Ostern Volksfest statt mit vielen Fahrgeschäften und Ständen. Anschließend gingen wir abends beim Italiener lecker essen. Am Abend nahmen wir noch einen Getränk an der Hotelbar, bevor sich alle auf die Zimmer zurückzogen.

Der Sonntag begann entspannt mit einem reichhaltigen Frühstück. Direkt danach machten sich 3 Teilnehmenden und 1 Betreuerin auf den Weg zu einer Kirche, da diese geschlossen war gingen wir auf die Suche nach einer anderen Kirche, die nach kurzer Zeit gefunden wurde. Wir wurden herzlich begrüßt und bekamen eine Führung durch die Kirche und es wurde uns alles genau erklärt. Anschließend haben wir den Gottesdienst mitgefeiert. Danach fuhren wir alle gemeinsam Richtung Amsterdam, wo sich drei Interessensgruppen bildeten. Die erste Gruppe ging in den Zoo, die zweite auf eine Hochhaus-Schaukel, wo sie eine perfekte Aussicht auf ganz Amsterdam hatten, inklusive Spaß und Adrenalin-Kick. Die dritte Gruppe machte eine Führung bei der Brauerei Heineken, mit anschließender kostenloser Bierprobe. Danach schaute eine kleine Gruppe das Rotlichtviertel von Amsterdam an, welches kulturell fest in Amsterdam verankert ist. Wir liefen noch durch Amsterdam und bekamen Hunger und suchten eine Möglichkeit einzukehren, aßen aber gegen den schnellen Hunger erstmal nur Pizza Stücke von einem der vielen Imbisse. Am Abend ging es indonesisch essen, unser Teilnehmer Arthur feierte seinen Geburtstag und wünschte sich asiatisch essen zu gehen. Wir bekamen ein unglaublich leckeres Menü serviert, mit sehr vielen unterschiedlichen Probierschälchen. Danach waren alle platt vom Tag viele wollten gerne zum Entspannen auf die Zimmer. Andere nahmen noch einen Absacker im Hotel oder spielten noch diverse Kartenspiele.

Nach einer kurzen Nacht ging es am Montag nach dem Frühstück um 08:30 Uhr los in Richtung Stuttgart. Wir machten in Koblenz einen Zwischenstopp, da 3 Teilnehmende von dort mit dem Zug nach Hause fuhren, weil sie noch Schulferien hatten.

Gegen 19:30 Uhr kamen wir schließlich wieder an der Nikolauspflege an. Alle waren müde von der langen Rückfahrt, aber auch glücklich und zufrieden über das Erlebte auf einer tollen Städtefreizeit.