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Morgen Kinder wird’s was geben…

07.12.2018

Was schenke ich meinem Kind? Das fragen sich viele Eltern in der Vorweihnachtszeit. Für die Eltern blinder und sehbehinderter Babys und Kleinkinder ist diese Frage oft noch schwieriger zu beantworten, da das meiste Spielzeug sehr visuell geprägt ist. Um Spielideen und Anregungen zu geben, luden die Mitarbeiterinnen der Frühförder- und Beratungsstelle der Nikolauspflege ins Kompetenzzentrum für Frühkindliche Bildung an den Dornbuschweg nach Stuttgart ein.

Die Frühförder- und Beratungsstelle der Nikolauspflege unterstützt und begleitet blinde, sehbehinderte und mehrfachbehinderte Kinder und ihre Familien vom Babyalter bis zur Einschulung. Die Sonderschullehrerinnen, die die Familien begleiten, geben viele Anregungen, wie blinde und sehbehinderte Kinder Sinneserfahrungen sammeln, spielen und lernen können.

Bei einem Adventsfrühstück konnten sich 20 Eltern, die aus dem gesamten Beratungsgebiet angereist waren, sowie Mitarbeiterinnen ausführlich über mögliche Geschenkideen austauschen. „Im Frühförderalltag zeigt sich immer wieder, dass die Eltern sehr interessante Tipps und Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Spiel- und Fördermaterialien bei ihrem Kind gesammelt haben“, sagt Sonderschullehrerin Eva Eipel, die das Treffen initiiert hat. „Mein Wunsch war es, dass die Eltern, die wir in der Frühförderung begleiten, Gelegenheit erhalten, sich untereinander auszutauschen und kennen zu lernen.“

Damit alle Eltern von den Anregungen profitieren können, wurden die selbst hergestellten oder gekauften Dinge mitgebracht und auch die Kolleginnen der Nikolauspflege präsentierten ihre Ideen. So entstand ein bunter Basar an Anregungen, der ausführlich diskutiert wurde. Weihnachten kann kommen!

Die Eltern schauten sich auch noch die Räumlichkeiten von NIKOlino an und lernten so den inklusiven Kindergarten der Nikolauspflege kennen. Tenor des Vormittags: der Austausch war für alle wertvoll und bereichernd – Fortsetzung folgt.