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Mit Schwung und Elan die Pisten runter - dreitägige Skifreizeit der Nikolauspflege im Allgäu

Ein Bericht von Kai Warnke, Schüler der Tilly-Lahnstein Schule

14.03.2018

Gut gelaunt und voller Vorfreude fuhren wir am 6. Februar morgens um 8 Uhr mit dem Bus nach Unterjoch im Allgäu, wo wir eine Skifreizeit durchführen wollten: Schneeschuhwandern, Skilanglanglauf und ein Skikurs (Ski Alpin) standen auf dem Programm. Die Sonne schien, der blaue Himmel strahlte, so schnallten wir sofort nach der Ankunft die Leihskier an und erkundeten – mit unserer Skilehrerin Antje - die blauen, also leichteren Pisten. Einige von uns waren sehr aufgeregt, denn Ski Alpin macht man nicht alle Tage und ist auch nicht ganz einfach. Die Skier zu beherrschen, das erfordert viel Konzentration und Koordination. Besonders viel Spaß bereitete uns der „Fun Park“ - eine Piste mit vielen kleinen Schanzen, über die wir begeistert fuhren. So merkten wir kaum, dass schon 4 ½ Stunden vergangen waren. Nun ging es zügig zur unserer Unterkunft zum Einchecken und Essen. Doch müde waren wir noch lange nicht. Wir hatten noch ausreichend Energie um am Abend in der hauseigenen Kletterhalle zu bouldern (ohne Seil klettern) und ein langes Tischkicker-Turnier zu veranstalten. Geschlafen haben wir danach aber schnell, tief und fest.

Der Blick aus dem Fenster am nächsten Morgen enttäuschte uns zunächst: Wolken und Nebel. Aber davon ließen wir uns unsere gute Laune nicht verderben. Den Vormittag verbrachten wir auf den Skipisten in Oberjoch. Einige von uns suchten bereits eine neue Herausforderung und fuhren rote, also etwas schwierigere Pisten. Mit Schneeschuhen an den Füßen unternahmen wir am Nachmittag eine tolle Schneeschuhtour durch den Tiefschnee. Das ging ganz schön in die Beine, aber ein reichliches Vesper stärkte uns. Und auch an diesem Abend hatten sich unsere Betreuer etwas Besonderes für uns ausgedacht: Jeder von uns bekam eine Fackel und wir machten eine Fackelwanderung durch Schnee und Dunkelheit und kehrten zwischendurch in einer gemütlichen Stube ein.

Viel zu schnell brach der letzte Tag an. Wir trotzten dem schlechten Wetter und bretterten gut gelaunt auf unserem „Hausberg“ in Unterjoch die blauen und roten Pisten runter. Und neue persönliche „Schanzenrekorde“ im Fun Park stellten wir auch auf. Gemeinsam genossen wir unsere letzte Abfahrt durch den Wald, bevor wir am Nachmittag mit viel Muskelkater und Eindrücken wieder in den Niko-Bus stiegen und Richtung Stuttgart fuhren

Es waren tolle Tage mit vielen netten Leuten. Mein Fazit: Absolut empfehlenswert und unbedingt zu wiederholen!