Nachrichten

Hüttenfreizeit Nikolauspflege 2018

Hüttenfreizeit 2018

30.05.2018

„Wow, wie schön!“ ,  „Oh und so gemütlich!“ , „Toll!“ und „Die Küche ist aber groß, so eine sollten wir auch mal auf der Gruppe haben!“ staunen die Jugendlichen der Nikolauspflege, ich und unsere Betreuer, als wir am späten Freitagnachmittag des 20. April 2018 das erste Mal das kleine gemütliche, etwas abseits stehende Naturfreundehaus in einem kleinen Dorf Namens Weisenbach im schönen Schwarzwald zum ersten mal betreten. Denn dort werden wir jetzt das ganze Wochenende wohnen.

Einige der anderen Jugendlichen und auch zwei Betreuerinnen waren schon letztes Jahr hier und kannten sich dadurch schon ganz gut aus.
Sie zeigten uns, den Neuankömmlingen, schon mal  ein bisschen das Haus, während ein paar der Jungs den Betreuern halfen das Gepäck auszuladen und auf die Zimmer zu verteilen, die wir uns vorher rausgesucht hatten.Diese waren ganz oben im zweiten Stock.

Außerdem fand man die Toiletten auf der ersten Etage und sowohl die Damen- und die Herren-Duschen als auch die Küche und der Gemeinschaftsraum, in dem man z. B. bei schlechtem Wetter aufhalten, zusammen Spiele spielen, Abends gemütlich beisammen sitzen und natürlich essen kann,  befanden sich im Erdgeschoss. Nachdem die Taschen alle soweit ausgepackt und die Betten bezogen waren, trafen wir uns in dort um zu besprechen was an diesem Tag noch alles zu tun war und wie der Tag insgesamt weitergeht. Dabei aßen wir Kuchen und tranken Kaffee oder ähnliche Getränke. Anschließend ging ich mit einem anderen Azubi und zwei Erzieherinnen für die nächsten Tage Einkaufen.Als wir schließlich wieder zurück in der Hütte waren, kochten wir Spaghetti mit Tomaten-Hackfleischsoße und deckten gemeinsam den Tisch. Am Abend spielten wir dann im Gemeinschaftsraum Karten. So schnell war der erste Tag der Hüttenfreizeit vorbei.

Der Samstag begann so gegen 10:00 Uhr mit einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück, was alles enthielt was man sich nur wünschen konnte. ;)
Dann ging es nach einer kurzen Beratschlagung, trotz des warmen Wetters zu einer Wanderung  durch die Dörfer. Nach einer Weile bekamen wir Durst, waren ein wenig erschöpft und suchten deshalb nach einer Möglichkeit irgendwo einzukehren und eine kleine Pause zu machen.
Wir fanden schließlich eine kleine Halle in der manchmal verschiedene Veranstaltungen stattfinden. An diesem Tag war dort ein Biker-fest. Da waren ganz viele Motorradfahrer, die sich hier getroffen hatten und feierten zusammen ihr Jubiläum. Es gab genug zu essen und zu trinken für alle und sie luden uns gerne ein bei ihnen eine Pause zu machen, etwas kühles zu trinken und zu verschnaufen.

In einer Ecke des Zeltes waren ein paar Helfer dabei eine Musikanlage und Boxen aufzubauen, aus denen am Abend wahrscheinlich viel laute Musik kommen würde. Nach dem ein paar von uns sich noch kurz mit einem der Veranstalter unterhalten haben und dabei erfuhren das dieses Fest bei den Bewohnern dieses und auch der umliegenden Dörfer sehr beliebt ist und immer viele Leute dorthin kommen, machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Naturfreundehaus. Von dort aus gingen wieder ein paar Jugendliche mit zwei Erziehern einkaufen. Zwei andere Azubis kümmerten sich darum den Grill anzufeuern, da wir beschlossen hatten das schöne Wetter auszunutzen und zu Grillen. Am Abend gab es dann Steak und Würstchen und leckere Salate. Danach gingen wir nochmal ans Feuer und genossen den schönen Abend im Freien.

Sonntags mussten wir nach einem ebenso ausgiebigen Frühstück wie am Samstag erstmal unsere Zimmer und dann die restlichen Räume der Hütte aufräumen und unsere Sachen packen. Als die Betreuer schließlich das Haus bezahlt hatten, ging es endlich los in Richtung
Pforzheimer Tierpark. Dort war zufällig ein Jubiläumsfest. Das heißt es gab durch den ganzen Park verteilt kleine Attraktionen und Spielmöglichkeiten für Kinder wie z. B. ein Feuerwehrauto oder auch eine riesige Hüpfburg. Wir schauten uns ein paar der Wildtiere an, die es dort zu sehen gab, mussten uns allerdings etwas beeilen da der Zeitrahmen für diesen Tag sehr knapp war, da wir ja am Abend wieder an der Niko sein wollten.

Die Attraktion in diesem Park waren die Luchse. Die Tiere durften auch mit Speziellen Futter, das man sich dort kaufen konnte auch gefüttert werden. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht, vor allem weil ich dann auch ein paar zahme Tiere wie Rehe oder Esel streicheln konnte.
Nach ca. 2 Stunden mussten wir leider wieder weiterfahren. Wir machten noch einen Zwischenstopp an der Krakslalm. Das ist nicht so weit weg von Pforzheim. Dort aßen wir noch ein letztes Mal in dieser Runde zusammen und redeten über diesen Tag und das nun hinter uns liegende Wochenende.

Einige betonten dass sie gerne nächstes Jahr wieder mit auf die Hüttenfreizeit wollten und auch ich würde jeder Zeit gerne wieder mitfahren. So gegen 18:00 Uhr kamen wir schließlich wieder an der Nikolauspflege an. Das war die Hüttenfreizeit. Sie war sehr schön.

16.05.2018 Lena Ziemer.