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Erster Nationaler Paraclimbing Wettbewerb beim Deutschen Alpenverein in Karlsruhe

So sehen Sieger aus!

09.06.2018

Am 9. Juni diesen Jahres fuhren einige wagemutige Klientinnen und Klienten des Limeshofs gemeinsam mit ihren Betreuern zum ersten Paraclimbing Wettbewerb Deutschlands nach Karlsruhe.
Als Vorbereitung auf diesen Wettbewerb wurde zweimal mit Hilfe des Kreisbehindertenbeauftragten Herrn Roland Noller und der Koordinatorin für das Ehrenamt der Nikolauspflege Frau Katja Vetter in der Kletterhalle in Korb geübt.
Das Teilnehmerfeld wurde, getrennt nach Frauen und Männern, in vier Kategorien unterteilt:

1. Menschen mit Amputationen
2. sehbehinderte Menschen
3. auf den Rollstuhl angewiesene Menschen
4. Menschen mit anderer Behinderung.

Geklettert wurde mitunter an einer speziellen absenkbaren Kletterwand. Dabei wurden jeweils mehrere Routen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden erklommen. Optimale Sicherheit gab dabei das sogenannte Toprope. Dabei handelt es sich um ein Kletterseil, das von oben die kletternde Person absichert. In jeder Route gab es je nach erreichtem Griff eine bestimmte Punktzahl. Der Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl in der jeweiligen Klasse gewann den Wettbewerb.

Egal ob es darum ging aufs Siegerpodium zu klettern, die Schwerkraft zu besiegen oder Bewegungserfahrungen zu sammeln, jeder fuhr als Sieger nach Hause.

Wer selbst schon einmal geklettert ist der weiß, wie schwer es sein kann sich in die Senkrechte zu schrauben und wie viel Kraft und Ausdauer mitunter benötigt werden, um an einer Wand hochzusteigen. Das Ganze dann auch noch zu bewältigen, ohne den nächsten Griff oder Tritt sehen zu können und jede noch so kleine Möglichkeit zum Greifen oder Stehen erfühlen und suchen zu müssen, nötigt einem schon sehr viel Respekt und Hochachtung ab und die Leistung ist nicht hoch genug zu bewerten.

Trotz allem Ehrgeiz und Siegeswillen standen aber der Spaß und das Miteinander im Vordergrund!