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Königin-Olga-Schule kooperiert mit forstlichem Bildungszentrum

28.06.2016

Die vier Schüler und Schülerinnen einer dritten Grundstufenklasse der Königin-Olga-Schule erlebten den Wald ganz intensiv zusammen mit den Forstmitarbeitern und -auszubildenden des Hauptstützpunkts Wental/Forstliches Bildungszentrum Heidenheim.

In ganz einfühlsamer Weise verhalfen die Forstmitarbeiter und ihre fünf Auszubildenden den Schülern und Schülerinnen mit mehrfachen Behinderungen zu intensiven, wunderschönen Walderfahrungen. Zuvor waren die Forstmitarbeiter und deren Azubis zu Besuch in der Königin-Olga-Schule, um die Schule kennenzulernen. Sie konnten Erfahrungen sammeln, um sich im Umgang mit sehbehinderten und blinden Schülern besser in deren Situation hineinfühlen zu können. So hatten sie Erlebnisse unter der Augenbinde und mit Simulationsbrillen beim Essen und auf einem Kletterparcour. Anschließend zeigten ihnen unsere Schüler und Schülerinnen noch die Schule. Ganz unbeschwert und einfühlsam beschäftigten sich die jungen Forstwirtazubis mit den Kindern. Es war gleich eine Sympathie auf beiden Seiten.

An den darauf folgenden zwei Tagen im Wald wurden gemeinsam kleine Bäume gepflanzt, ein Waldfühlpfad mit einer großen, umgefallenen Wurzel, einem ausgestopften Fuchs und einem großen Baum zum Fühlen war schon ein eindrückliches Erlebnis. Besonders aber gefiel den Kindern, dass extra für sie von den Forstmitarbeitern ein 90 Jahre alter Baum gefällt wurde und krachend in den Wald stürzte. Anschließend konnten die Schüler den umgefallenen „Riesen“ genau erforschen und mit Hilfe der Forstazubis darauf 35 m lang balancieren. Besonders toll fanden die Kinder, dass sie in einem großen Waldarbeiterfahrzeug (Schlepper) mit dem Baumstämme transportiert werden, mitfahren durften. An beiden Tagen wurde gemeinsam im gemütlichen Forstarbeiterhäuschen zu Mittag gegessen. Zum Abschied bekamen die Schüler von den netten, engangierten Forstazubis auch noch ein Geschenk – ein schönes, kleines Namensschild aus Buchenholz.