Die Beratung geht weiter!

Die vergangenen Monate waren für uns alle eine neue Herausforderung! Wie in allen Bereichen des öffentlichen Lebens hat sich auch in der Frühförderung seit Mitte März vieles grundlegend verändert. Eine Beratung und Förderung der Eltern und Kinder in Form von Hausbesuchen konnte nicht mehr stattfinden.

Wir mussten ganz neue Wege in der Beratung und Unterstützung finden und gemeinsam mit Eltern, Kinder und Kolleginnen und Kollegen ausprobieren. Seither findet die Beratung fast ausschließlich telefonisch, per Mail oder in Form von Videokonferenzen statt.

Wir alle mussten akzeptieren, dass eine längerfristige Planung nicht möglich ist und vieles auch nur sehr viel langsamer geht, als wir es uns erhofft haben.

Die weiterhin bestehenden Kontaktbeschränkungen erlauben auch weiterhin keine Hausbesuche. Vereinzelt finden Treffen mit Eltern und Kolleginnen und Kollegen im Freien statt. Jedoch immer unter Prüfung der Notwendigkeit des persönlichen Kontaktes und selbstverständlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften. Einzelne Familien, vor allem neu gemeldeter Kinder, können zur Diagnostik bei Brigitte Ruple, der Orthoptistin der Nikolauspflege, in deren Zimmer am Kräherwald begleitet werden. Überwiegend findet die Beratung aber weiterhin telefonisch, per Mail oder Videokonferenz statt.

Gemäß dem Satz „Aus Steinen, die man dir in den Weg legt, kannst du auch eine Brücke bauen“ versucht auch die Frühförderung neue Wege sinnvoll und zukunftsorientiert auszubauen. So haben inzwischen alle Mitarbeiterinnen die Möglichkeit, über Video in Austausch mit Eltern, Kolleginnen und Kollegen zu treten. Virtuelle Spielkreise, Elterngesprächskreise und Elternabende werden angeboten. Wir konzipieren und probieren Fortbildungsangebote für Erzieherinnen und Eingliederungshilfen in ganz neuer virtueller Form und aus. Immer auch mit Blick auf die Zeit „nach Corona“, in der die in der Pandemie entstandenen neuen Arbeitsweisen die bekannten Beratungskonzepte ergänzen und erweitern können.