Klingender, duftender Adventskalender

Eine wunderbare Überraschung haben sich Karl-Heinz Peschat und Achim Cürten fürs Haus am Schloss in Stammheim ausgedacht. Sie haben einen Adventskalender gebaut, der aussieht wie eine kleine Stadt im Schnee. Die Häuser stehen dabei für die Tage in der Vorweihnachtszeit. Daneben ist eine grüne Box angebracht. Aus dieser lässt sich jeden Morgen ein Päckchen ziehen. Wer es öffnet, findet ein taktiles Symbol wie eine Nussschale oder einen Tannenbaum, etwas zum Hören wie eine Spieluhr mit Weihnachtsliedern oder ein Beutelchen, das duftet. Mit dem Inhalt des Päckchens geht es dann zur verschneiten Stadt. Hier finden sich alle Symbole, Gerüche und Lieder bei den Häuschen wieder. Ein spannendes Erlebnis für die blinden und sehbehinderten Erwachsenen mit weiteren Einschränkungen aus dem Förder- und Betreuungsbereich.

Den ersten fantasievollen, die Sinne ansprechenden Adventskalender entwarf Karl-Heinz Peschat vor 18 Jahren für seinen damals dreijährigen Sohn. Weil der Adventskalender so gut ankam und heute immer noch in Gebrauch ist, hatte Peschat die Idee, dieses Projekt weiterzuführen. Mit einem Freund machte er sich ans Werk und übergab Ende November die winterliche Stadt als Spende. „Ein Geschenk, mit viel Liebe und Arbeit gestaltet, hat die richtigen Abnehmerinnen und Abnehmer gefunden“, freute sich Simone Westhoff, die Leiterin des Hauses.

Ein Adventskalender in Form einer weißen Stadt

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