Tag des Weißen Stockes

Jubiläum! Seit 50 Jahren wird am 15. Oktober weltweit der Tag des weißen Stockes gefeiert. Den Langstock selbst gibt es allerdings schon viel länger. 1921 strich James Briggs aus Bristol seinen Spazierstock weiß an, damit man ihn besser auf der Straße sehen konnte. Schon 1930 entwickelte Guilly d´Herbemont in Frankreich einen weißen Stock, den sie am 7. Februar 1931 der Öffentlichkeit präsentierte: die Geburtsstunde des Langstocks in Europa.

Der Langstock dient nicht nur zur Mobilität und Orientierung, sondern auch als Erkennungszeichen im Straßenverkehr. Doch er ist leider keine Lösung für alle Fälle. Es gibt vielerlei Hindernisse, die allein mit dem Langstock nicht erkennbar sind, wie etwa Schranken oder andere nicht bodennahe Hindernisse. Die Digitalisierung sorgt für Lösungen mit Geräten und Apps, die Hindernisse erkennen und den Sehbeeinträchtigten bei der Orientierung helfen. Gerade testen blinde und stark sehbeeinträchtigte Menschen mit der Nikolauspflege am Kräherwald eine Ampel-App. Mehr zu dem spannenden Projekt erfahren Sie demnächst. Der Stock selbst gehört auch zum Standard des ausführlichen Mobilitätstrainings der Nikolauspflege, das erfahrene Mobilitätstrainerinnen und -trainer anbieten.

Am 15. Oktober steht aber nicht nur der bekannte Stock im Mittelpunkt: Der Tag soll auch darauf aufmerksam machen, dass man im Straßenverkehr Rücksicht auf blinde und sehbeeinträchtigte Verkehrsteilnehmende nimmt.

Weiße Langstöcke liegen in einer Kiste

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