Louis-Braille-Festival: Reichlich Programm zum Mitmachen

Vom 1. bis 3. Juli 2016 haben fünf Klienten des Franz-Mersi-Hauses und des Paul-und-Charlotte-Kniese-Hauses das Louis-Braille-Festival in Marburg besucht. Dieses findet alle vier Jahre statt und wird vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und der Deutschen Blindenstudienanstalt (blista) ausgerichtet. Beim größten Zusammentreffen blinder und sehbehinderter Menschen in Europa hatten in diesem Jahr mehr als 3.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Wahl zwischen 76 Einzelveranstaltungen.

Was für eine Fülle von Angeboten: Entspannungsworkshops, Erste Hilfe und verschiedene Sportangebote wie Torwandschießen, Gokart-Fahren, Trampolinspringen oder Tandemfahren. Auf so ausgefallene Angebote wie Surfen war die Gruppe der Nikolauspflege nicht vorbereitet, konnte aber interessante Informationen einholen.

Auch der kulturelle Part kam mit Lesungen und verschiedene musikalischen Akts auf unterschiedlichen Bühnen des Festivalgeländes nicht zu kurz. Für jeden Geschmack war etwas dabei, von mehrstimmigen Chören mit Volksliedern zum Mitsingen bis hin zu moderner Popmusik und Evergreens.

Die Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen, die große Samstagabend-Show zu besuchen, durch die der bekannte Moderator Alexander Mazza führte. Für den anschließend geplanten Discobesuch reichte die Energie nicht mehr, schließlich wollten die vielen neuen Eindrücke und Erlebnisse auch verarbeitet werden.

Am schönsten aber waren die zufälligen Begegnungen am Rande des Festivals: So traf beispielsweise eine Teilnehmerin aus Mannheim eine alte Schulfreundin wieder, die sie seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hatte.

Ein prall gefülltes Wochenende mit vielen interessanten Eindrücken und neuen Ideen für die Zukunft.

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