Betty-Hirsch-Schule nimmt an Musikprojekt des Stuttgarter Kammerorchesters teil

Schülerinnen und Schüler der Betty-Hirsch-Schule haben am Projekt „Stimmen“ teilgenommen – einem Tanz- und Musikprojekt des Stuttgarter Kammerorchesters. Die Sinfonie „Stimmen“ des lettischen Komponisten Petris Vasks bildete das musikalisch-dramaturgische Zentrum des Projekts, das über 100 Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Schulen auf der Bühne zusammenbrachte: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Kinder mit eingeschränkter Sehfähigkeit der Betty-Hirsch-Schule und Kinder ohne Seheinschränkung erarbeiteten das Tanztheater gemeinsam mit professionellen Tänzern und Musikern. Die Kinder und Jugendlichen brachten ihre persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse ein, sie traten in Kontakt miteinander, mit der Musik und ließen dies in ihre Arbeit einfließen. Die Aufführungen fanden Ende Juni 2016 statt.

Thorsten Klietzing, Schüler an der Betty-Hirsch-Schule, hat an dem Projekt teilgenommen und schildert seine Eindrücke.

Die Aufregung  
Ich hatte mich sehr gefreut, als ich in das Projekt Open Music kam und fand es auch toll, dass Aufführungen dazugehörten. Und dann hatten wir eine Woche Proben. In meinem Team war am Anfang der Elias mein Teampartner, 17 Jahre alt. Ich kam mit Elias sehr gut aus. Elias ist mein neuer Freund. Am Ende der Aufführungen war meine Team Partnerin die Sohpie, 17 Jahre alt. Sohpie ist ein Flüchtlingskind. Sohpie hat zu mir gesagt, dass es ihr mit mir sehr viel Spaß gemacht hat. Das hat mich sehr gefreut. Und nach der Aufführung waren alle traurig, weil es jetzt vorbei ist. Und am Abend, am Sonntag, den 26. Juni 2016 war es soweit: Wir hatten unsere letzte Aufführung. Und wir haben uns alle gefreut, dass die letzte Aufführung so gut geklappt hat. Ich habe mich noch von meinen Teampartner am Ende verabschiedet. Und sie waren sehr traurig, dass ich jetzt gehen musste. Ich bin sehr froh, dass ich von  Elias die E-Mail bekommen habe und er noch mit mir Kontakt haben möchte. Ich möchte mit ihm auch noch in Kontakt bleiben. Ich bin sehr stolz auf meine Zusammenarbeit mit meinen Teampartner und dass sie mich so genommen haben, wie ich bin, das hat mich sehr gefreut. Ich fand das Stück sehr gut. Und ich fand das mit dem Treppen runterlaufen sehr gut. Als wir das Stück auf der Bühne zu Ende gebracht hatten, waren wir viel glücklicher als davor, weil wir jetzt die Aufführung hinter uns hatten. Ich fand es sehr gut, weil wir uns so gut verstanden haben.   

Die Proben  
Am Montag, den 20. Juni 2016 hatten wir die erste Probe. Wir sind mit dem 40er Bus bis zum Hautbahnhof gefahren und sind dann in die U2 Richtung Maybachstraße gestiegen. Wir sind zu den Proben gegangen. Wir haben zuerst geübt, leise zu spielen und haben auch geübt, lauter zu werden. Wir haben Teams gebildet. In meinem Team waren Elias und Aylin. Wir mussten uns eine Melodie überlegen und haben diese einstudiert. Der Montag war sehr schön. Am Dienstag, den 21. Juni 2016 war die zweite Probe. Da haben wir die Teams zum Einlaufen auf die Bühne festgelegt. Wir haben auch geübt, was wichtig ist bei so einem Auftritt. Am Mittwoch, den 22. Juni 2016 haben wir noch andere Teams gebildet, für das Ende der Aufführung. Meine Team Partnerin war hier die Sohpie. Wir haben aufgeführt, was wir vorher geübt hatten. Am Donnerstag, den 23. Juni 2016 haben wir in Kostümen geübt. Ich finde, dass wir alle sehr gut in unseren Kostümen aussahen.   

Die Aufführungen       
Am Freitag, den 24. Juni 2016 hatten wir die erste Schulaufführung. Es waren Schulen aus ganz Baden-Württemberg da. Wir waren nicht so stolz auf uns, weil es nicht so gut geklappt hat. Am Samstag war es dann so weit: Die Aufführung fand statt. Wir haben 15 Minuten Applaus bekommen. Wir wurden auch von unserem Lehrer gelobt. Am Sonntag, den 26. Juni 2016 war dann die letzte Aufführung, wieder um 18.00 Uhr. Ich finde, dass die Aufführung am Sonntag die Beste war. Wir waren hinterher noch essen. Ich habe meine Geschenke verteilt. Elias habe ich einen Brief geschenkt und Sohpie habe ich einen Brief und einen USB Stick geschenkt. Es war sehr schade, dass dann alles vorbei war. Wir waren alle sehr traurig.

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