Hörsehbehinderung ist eine eigenständige Behinderungsform und lässt sich sinnbildlich mit der Formel 1+1=3 beschreiben. Die gleichzeitige Beeinträchtigung beider Fernsinne bedeutet, dass der eine Sinn den anderen nicht ausgleichen kann. Dadurch entstehen sehr spezifische Unterstützungsmaßnahmen. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei der taktile Sinn.
Im Fokus des Workshops steht die Bedeutung der Hände als wesentliches Kommunikations- und Wahrnehmungsinstrument in einer körperlich-taktilen Welt. Grundlage dafür bildet die Hand-unter-Hand-Führung. Sie ist nicht nur eine Methode, sondern eine Haltung, die in jeder gemeinsamen Tätigkeit und in jedem Kontakt selbstverständlich angewendet wird.
Im Workshop werden die Hand-unter-Hand-Führung sowie erste Schritte in Richtung taktiler Gebärden praxisnah vermittelt.
Hinweis: Workshop mit Gebärdendolmetschung.
Die Anmeldung für diesen Workshop startet Anfang Mai. Das genaue Datum wird noch bekannt gegeben.
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