Grundschule

Die Grundschule der Nikolauspflege ist Teil der Betty-Hirsch-Schule, einer Heimsonderschule für Blinde und Sehbehinderte am Kräherwald in Stuttgart. Die Schule wird geführt als Ganztagesschule mit angeschlossenem Internat. Grundlage der Arbeit sind die Bildungspläne des Landes Baden-Württemberg. Diese sind

  • Bildungsplan der Grundschule (entsprechend Regelgrundschule),
  • Bildungsplan der Schule für Blinde und Sehbehinderte

sowie individuelle Förderpläne für jeden Schüler. Diese werden vom Klassenlehrer speziell auf Bedürfnisse und Förderschwerpunkte jedes einzelnen Schülers angepasst.

Die Betty-Hirsch-Schule führt eine 5-jährige Grundschule, aufgegliedert in eine Eingangsklasse und darauffolgend 4 Jahre Grundschulzeit. Die Schule nimmt an den Vergleichsarbeiten des Landes Baden-Württemberg (Vera, Vergleichsarbeit der dritten Grundschulklassen) teil.

Die Schulzeiten der Grundschule sind:

Montag, Dienstag, Donnerstag 8:20 bis 15:20 Uhr
Mittwoch 8:20 bis 13:30 Uhr
Freitag 8:20 bis 13:00 Uhr

 

Die Eltern stehen als Erziehungspartner in engem Kontakt zu den jeweiligen Klassenlehrern. Der persönliche Austausch findet statt durch

  • Förderplangespräche jedes Halbjahr
  • Gemeinsame Zielfindung für jeden Schüler
  • Elternabende
  • Gemeinsame Feste und Feiern

Musisch-künstlerisches und sportliches Profil

Zweimal wöchentlich finden Projektnachmittage statt. Diese sind klassenübergreifend im sportlichen, ästhetischen und musischen Bereich und fördern die Selbstständigkeit und Persönlichkeitsentwicklung der Schüler. Durch Kooperationen werden Impulse für die Freizeitgestaltung und vielfältige Begegnungen gesetzt. Die Projekte wechseln jedes Halbjahr. Beispiele für aktuelle Projekte sind der Kinderchor, die Hirschband, Instrumentalunterricht, heilpädagogisches Reiten, Schwimmkurse, sportliche Aktivitäten wie (Blinden-)Fußball, Torball, Klettern, künstlerische und gestalterische Angebote sowie Kochkurse.

Übergang an weiterführende Schulen

Mit der Grundschulempfehlung endet die Grundschulzeit. Gemeinsam mit Eltern und Kindern wird überlegt, welche weiterführende Bildungseinrichtung das Kind am besten weiterfördern kann. Bei der Beratung und Planung der schulischen Zukunft wird das Spektrum an Möglichkeiten aufgezeigt (wohnortnahe Integration, Besuch einer Spezialeinrichtung, Hauptschule an der BHS, Werkrealschule, mittlerer Bildungsabschluss oder Gymnasium).