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Das Lernumfeld
Unterrichtsräume und Schulgebäude sind nach den besonderen Bedürfnissen von blinden und sehbehinderten Schülern ausgestattet.
Die Arbeitsplätze der Schüler sind individuell für diese konzipiert und damit blinden, sehbehinderten und ergonomischen Aspekten geschuldet.
Materialien und unterrichtliche Aspekte
Im Unterricht arbeiten wir mit kontrastreichem und tastbarem Lehr- und Lernmaterial, abgestimmt auf die kognitiven Möglichkeiten und häufig individuell gestaltet.
Unsere Schüler nutzen selbstverständlich den PC als Arbeitsgerät und Hilfsmittel zur Lernstoffaneignung.
Besonders großen Wert legen wir auf selbstverantwortliches Lernen – dies ist eines unserer Unterrichtsprinzipien. Team- und Gruppenaufgaben gewinnen an Bedeutung. Deshalb lernen und arbeiten die Schüler in kleinen Gruppen.
Selbstverantwortung und -bestimmung nehmen wir ernst. Die Lehrer der Förderschule üben Demokratie im Schulalltag, in dem aktive Teilhabe am Schulleben gefördert und eingefordert wird. Deshalb nehmen die Schüler ab Klasse 6 / 7 beispielsweise an den Förderplangesprächen teil. Neigt sich die Schulzeit dem Ende zu, beraten und planen wir gemeinsam mit Schülern und Eltern die berufliche Zukunft. Nach dem Förderschulabschluss stehen dem Schüler je nach Voraussetzung diverse Möglichkeiten offen, wie eine Berufsvorbereitende Maßnahme (BVJ mit Hauptschulabschluss und BVB), Berufsschulstufe (vormals Werkstufe), die den Schülern in den letzten beiden Schuljahren helfen sollen, sich beruflich zu orientieren und Neigungen und Fähigkeiten festzustellen. Dies wird ggf. durch Praktika am Limeshof und im Paul-und-Charlotte-Kniese-Haus oder bei Kooperationspartnern anderer Einrichtungen in sogenannten Nischenarbeitsplätzen erreicht. Ferner kann der Übergang in eine Werkstatt für behinderte Menschen eingeleitet werden oder in den FuB-Bereich einer unserer Einrichtungen bzw. einer Dritteinrichtung.
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"Ich nutze allein den Bus. Das kann ich, weil wir hier lernen, uns alleine im Straßenverkehr zurechtzufinden."
Sina, 16 Jahre