Der Limeshof: Was uns ausmacht

Der Limeshof in Welzheim ist 1997 in einem barrierefrei und sehbehindertengerecht gestalteten Neubau eröffnet worden. Das Areal besteht aus mehreren Gebäuden, in denen Wohn- und Beschäftigungsbereich klar voneinander getrennt sind. Die zugehörige Werkstatt liegt in unmittelbarer Nachbarschaft. So sind die Wege kurz und überschaubar und dennoch gut mit der örtlichen Infrastruktur verbunden.

Personenzentrierte Hilfeplanung mit Schwerpunkt Blindheit und Sehbehinderung

Blinden- und sehbehindertenspezifische Unterstützung der Klienten steht beim Limeshof im Mittelpunkt. Als Methode wird die sogenannte „personenzentrierte Hilfeplanung“ eingesetzt. Die Unterstützungsleistungen für die Klienten werden in regelmäßigen Abständen (meist halbjährlich oder jährlich) mit dem Integrierten Behandlungs- und Rehabilitationsplan (IBRP) geplant und in einer Vereinbarungskonferenz abgestimmt.

In den IBRP fließen Informationen aus allen Bereichen zusammen: funktionelle Sehdiagnostik, Beobachtungen aus der Wohngruppe, dem Förder- und Betreuungsbereich bzw. der Werkstatt für behinderte Menschen sowie des Low-Vision-Teams, das sich aus Mitarbeitern aller Bereiche und Gruppen zusammensetzt. Dieses Team hält die Maßnahmen im Hinblick auf die persönlichen Ziele des Klienten fest. Solche Maßnahmen können beispielsweise die Anschaffung benötigter Hilfsmittel sein, eine spezielle Förderung oder eine Umgebungsgestaltung speziell auf die Blindheit oder Sehbehinderung des Klienten zugeschnitten.