


Förder- und Betreuungsbereich
Wer aufgrund seiner Behinderung aktuell nicht am Arbeitsleben in der Werkstatt teilnehmen kann, findet im Förder- und Betreuungsbereich das passende Angebot.
Ein fester Rhythmus zur Orientierung
Die Einbindung in den Förder- und Betreuungsbereich bietet Erwachsenen mit erheblichen Beeinträchtigungen einen verlässlichen und stabilen Rahmen. Dazu gehört ein Tagesablauf, der sich am „Zwei-Lebenswelten-Prinzip“, das heißt der in unserer Gesellschaft üblichen Trennung von Wohnen und Arbeiten, Familie und Beruf orientiert.
Leitlinien und Förderschwerpunkte
Vertrauen, Sicherheit und ein allgemeines Wohlgefühl sind die besten Voraussetzungen, um vorhandene Fähigkeiten optimal einzusetzen und Neues dazuzulernen. Tragfähige Beziehungen aufzubauen, hilfreiche Strukturen zu schaffen, den Einzelnen richtig einschätzen zu lernen: Das sind die zentralen Aufgaben im Förder- und Betreuungsbereich. Dazu gehören eine einfühlsame pflegerische Grundversorgung und Impulse zur Weiterentwicklung ebenso wie die Begleitung bei Abbauprozessen.
Für mehr Lebensqualität
Individuelle Förderangebote gibt es zum Beispiel in den Bereichen Sehschulung, Wahrnehmung, Motorik, Orientierung, Mobilität, Lebenspraktische Fertigkeiten, Musik und Sprache. Die Inhalte orientieren sich an den Fähigkeiten und Interessen des Einzelnen, aber auch an seinen Grenzen. Ergänzend werden ärztlich verordnete Heilbehandlungen in Kooperation mit niedergelassenen Ärzten und Therapeuten durchgeführt.
Vor allem geht es im Förder- und Betreuungsbereich um eines: Lebensqualität für Menschen, die in vielen Alltagssituationen sehr persönliche Hilfen brauchen.
