Braille - Zeile
Bei der nach ihrem Erfinder Louis Braille (1809-1852) benannten Blindenschrift werden Buchstaben und andere Zeichen in Punkte umgewandelt und nach einem von Braille entwickelten Schema angeordnet. Eine so genannte Braille-Zeile, die mittels USB, seriell oder per Funk an den Computer angeschlossen wird, stellt das Braille-Alphabet mit Hilfe flexibler Stifte dar. Ein Screenreader wandelt den Inhalt der grafischen Oberfläche in Braille-Schrift um. Indem der Nutzer mit den Fingerkuppen über die Braille-Zeile fährt, ertastet er die erhabenen Stifte und deutet sie als Braille-Punkte. Bei den gängigen Braille-Zeilen werden heute bis zu 80 Zeichen des textlichen Inhalts der jeweiligen Bildschirmoberfläche für den Benutzer lesbar.

