Nachlässe und Schenkungen

Kuvert aus schwerem Papier, verschlossen mit einem roten Siegel

Ob Sie ein Vermächtnis anordnen, einen Vertrag zugunsten Dritter verfügen oder eine Schenkung veranlassen: Das Vermögen, das Sie sich zu Lebzeiten erworben haben, kann anderen Menschen zu einer neuen Zukunft verhelfen.


Testamentsspende

Eine Testamentsspende zugunsten der Nikolauspflege bedeutet, einen Grundstein zu legen für die Zukunft blinder und sehbehinderter Menschen. In Ihrem Namen werden blinde und sehbehinderte Menschen die Unterstützung erhalten, die sie dringend benötigen. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie einen persönlichen Gesprächstermin wünschen. 


Vermächtnisse

Wenn Sie die Nikolauspflege unterstützen, aber nicht zu Ihrem Erben machen wollen, ist ein Vermächtnis das Richtige. Sie erklären dann in Ihrem Testament, dass eine bestimmte Geldsumme oder ein Objekt auf unsere Organisation übertragen wird. Die Erben sind damit verpflichtet, Ihr Vermächtnis zu erfüllen. Mit einem Vermächtnis helfen Sie uns finanzielle Freiräume zu verschaffen, uns finanziell unabhängiger zu machen. Als gemeinnützige Organisation sind wir von der Erbschaftsteuer befreit. Ein Vermächtnis zugunsten unserer Organisation fließt daher ohne steuerliche Abzüge in unsere Arbeit ein.


Schenkungen

Bereits zu Lebzeiten können Sie Ihre Werte und Güter (etwa eine Immobilie oder einen größeren Geldbetrag) an diejenigen Personen, die Ihnen nahestehen, oder an eine gemeinnützige Organisation wie die Nikolauspflege übergeben. In diesem Fall handelt es sich um eine Schenkung. Für Schenkungen gelten die gleichen Freibeträge und Steuerklassen wie bei der Erbschaftsteuer. Gemeinnützige Organisationen sind von der Schenkungssteuer befreit. Eine Schenkung kann helfen, die Steuerlast für Ihre Erben zu senken. Alle zehn Jahre kann so der entsprechende Freibetrag erneut genutzt werden.

Wollen Sie die Schenkung nicht sofort durchführen, können Sie auch zu Lebzeiten ein Schenkungsversprechen abgeben. Dies bedarf einer notariellen Beurkundung. Auch bei einer größeren Schenkung ist die Unterstützung eines Steuerberaters sinnvoll und sollte notariell beurkundet werden. Verstirbt der Schenkende vor Ablauf der Zehnjahresfrist ab der Schenkung, fällt der Wert der Schenkung in den Nachlasswert und unterliegt der Erbschaftsteuer.


Zustiftungen

Wenn Sie in eine bestehende Stiftung wie die Nikolauspflege „zustiften“, können Sie unsere Arbeit durch die Ausschüttung der Zinsen und andere Erträge langfristig unterstützen. Ihr Vermögen bleibt dabei dauerhaft erhalten. 

Wie funktioniert das?

Jede Stiftung verfügt über ein nicht antastbares Stiftungskapital, dessen Zinserträge die operative Arbeit der Stiftung finanzieren. Eine Zustiftung ist eine Spende, die nicht sofort ausgegeben wird, sondern dem Stiftungskapital zufließt und somit den Zinsertrag der Stiftung erhöht. Eine Zustiftung ist vor allem bei höheren Spendenbeträgen sinnvoll, wenn der Spender die Stiftung nachhaltig und langfristig unterstützen möchte.

Für eine detaillierte Auskunft bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen, damit wir Sie umfassend beraten können.